Die beste Tageszeit für das Mähen wählen
Die Wahl der richtigen Uhrzeit ist beim Rasen mähen bei Hitze besonders wichtig. In der Mittagssonne wird das Gras schnell geschwächt, weil viel Wasser verdunstet. Am besten ist es, früh morgens oder am späten Nachmittag zu mähen. Dann steht die Sonne nicht mehr so hoch, und der Rasen kann sich besser erholen. Morgens ist die Luft meist feuchter, doch der Tau sollte schon verschwunden sein. Nasses Gras lässt sich schwer schneiden und kann verklumpen. Nachmittags, wenn es etwas kühler wird, sind die Bedingungen oft am angenehmsten – nicht nur für den Rasen, sondern auch für alle, die mähen.
Die richtige Schnitthöhe schützt vor Trockenstress
Wer im Sommer zu tief mäht, schadet dem Rasen. Kurze Halme können weniger Wasser speichern und sind der Sonne stärker ausgesetzt. Beim Rasen mähen bei Hitze hilft es, die Schnitthöhe etwas zu erhöhen. Experten empfehlen, das Gras im Sommer nicht kürzer als vier Zentimeter zu schneiden. Längere Grashalme werfen mehr Schatten auf den Boden. So bleibt der Boden kühler und die Feuchtigkeit kann länger gehalten werden. Ein regelmäßig gemähter Rasen, der nicht zu tief geschnitten wird, bleibt widerstandsfähig und bekommt weniger braune Stellen.
Pflege vor und nach dem Mähen in heißen Zeiten
Das Rasen mähen bei Hitze beansprucht das Gras besonders stark. Vor dem Mähen sollte darauf geachtet werden, dass der Rasen kräftig genug ist. Lieber eine Pause einlegen, wenn der Boden sehr trocken wirkt oder das Gras sowieso schon gelb wird. Nach dem Mähen ist es ratsam, den Rasenschnitt kurz liegen zu lassen. Die abgeschnittenen Graspflanzen bieten etwas Schutz vor direkter Sonne. Nach kurzer Zeit kann der Rasenschnitt entfernt oder als Mulch verteilt werden. Außerdem hilft es, den Rasen bei Bedarf am Morgen nach dem Mähen zu bewässern. So bekommt das Gras ausreichend Feuchtigkeit und kann sich gut erholen. Unmittelbar vor dem Mähen sollte aber nicht gegossen werden, sonst verklumpt der Rasenschnitt und bleibt an den Schuhen oder am Mäher hängen.
Wasser und Pflege erhalten den Sommer-Rasen grün
Genügend Wasser ist das A und O beim Rasen mähen bei Hitze. Trockene Zeiten machen dem Rasen besonders zu schaffen, wenn er frisch geschnitten ist. Es empfiehlt sich, einmal pro Woche kräftig zu gießen, statt oft nur wenig Wasser zu geben. So wachsen die Wurzeln tiefer und der Rasen verträgt die Hitze besser. Am frühen Morgen bleibt mehr Wasser im Boden und es verdunstet nicht so schnell. Zusätzlich kann Dünger helfen, doch bei hohen Temperaturen sollte eher sparsam damit umgegangen werden. Der richtige Schnitt, genug Wasser und Ruhe nach dem Mähen lassen den Rasen auch im Hochsommer frisch aussehen und verhindern, dass kahle oder braune Stellen entstehen.
Häufig gestellte Fragen zum Thema Rasen mähen bei Hitze
Wie oft sollte man den Rasen bei Hitze mähen?
Den Rasen bei Hitze am besten nur dann mähen, wenn das Gras tatsächlich gewachsen ist. Meist reicht es einmal pro Woche. Wichtig ist, nicht zu viel auf einmal abzuschneiden.
Wie kurz darf der Rasen im Sommer geschnitten werden?
Im Sommer sollte das Gras mindestens vier Zentimeter lang bleiben. So schützt man den Boden vor Austrocknung und verhindert braune Stellen.
Sollte man den Rasenschnitt im Sommer liegen lassen?
Nach dem Mähen kann der Rasenschnitt kurz liegen bleiben. Er schützt das Gras vor Sonne. Später kann er als Mulch verteilt oder abgeharkt werden, um Verfilzung zu vermeiden.
Bringt Gießen nach dem Mähen Vorteile?
Gießen nach dem Mähen sorgt dafür, dass der Rasen die nötige Feuchtigkeit bekommt. Am besten morgens, damit das Wasser tief in den Boden eindringen kann.


